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Aegeus Society For Aegean Prehistory

ARTICLES | 2026

Dating the Thera (Santorini) eruption: archaeological and scientific evidence supporting a high chronology

Antiquity 88:342 (December 2014), 1164-1179

The date of the Late Bronze Age Minoan eruption of the Thera volcano has provoked much debate among archaeologists, not least in a recent issue of Antiquity (‘Bronze Age catastrophe and modern controversy: dating the Santorini eruption’, March 2014).

The Early Helladic II–III transition at Lerna and Tiryns revisited: Chronological difference or synchronous variability?

Hesperia 83:3 (July-September 2014), 383-407

Lerna and the Lower Citadel of Tiryns are key sites for understanding the Early Helladic II–III transition in the northeastern Peloponnese. We argue that the differences between the two settlements do not reflect chronological variation, but rather the ways in which each settlement responded to events ca. 2200 b.c.

Rituelle Mahlzeiten im spätbronzezeitlichen Heiligtum von Milet

in Gerlach I. & Raue D. (eds) 2013. Sanktuar und Ritual. Heilige Plätze im archäologischen Befund [Menschen-Kulturen-Traditionen. Studien aus den Forschungsclustern des Deutschen Archäologischen Instituts / Band 10, Forschungscluster 4. Heiligtümer: Gestalt und Ritual, Kontinuität und Veränderung], Rahden/Westf, 291-293.

Das spätbronzezeitliche Heiligtum von Milet, nur wenig südlich des späteren Tempels der Athena gelegen, wurde in den Jahren 1994 bis 2004 von Wolf-Dietrich und Barbara Niemeier ausgegraben. Bei den Grabungen kam eine lückenlose Abfolge von Besiedlungsspuren seit dem Chalkolithikum [Milet I) bis in die Zeitstufe SH 111 C (Milet VII) zutage; Zeugnisse für einen Kultplatz treten erstmalig in der Bauphase Milet III b/IV a bzw.

Kultkontinuität von der Bronzezeit bis zur römischen Kaiserzeit im Orakel-Heiligtum des Apollon von Abai (Kalapodi)

in Gerlach I. & Raue D. (eds) 2013. Sanktuar und Ritual. Heilige Plätze im archäologischen Befund [Menschen-Kulturen-Traditionen. Studien aus den Forschungsclustern des Deutschen Archäologischen Instituts / Band 10, Forschungscluster 4. Heiligtümer: Gestalt und Ritual, Kontinuität und Veränderung], Rahden/Westf, 33-42.

Um 1200 v. Chr. endete die spätbronzezeitliche Hochkultur Griechenlands, die nach ihrem Hauptfundort, der grandiosen Zitadelle von Mykene, die mykenische genannt wird, in einer umfassenden Katastrophe, bei der verschiedene Faktoren eine Rolle gespielt haben; Klimaänderungen, Erdbeben und kriegerische Auseinandersetzungen.

Rituelle Mahlzeiten im spätbronzezeitlichen (SH III A) bis früheisenzeitlichen (SG) Heiligtum von Kalapodi

in I. Gerlach & D. Raue (eds) 2013. Sanktuar und Ritual. Heilige Plätze im archäologischen Befund [Menschen-Kulturen-Traditionen. Studien aus den Forschungsclustern des Deutschen Archäologischen Instituts / Band 10, Forschungscluster 4. Heiligtümer: Gestalt und Ritual, Kontinuität und Veränderung], Rahden/Westf, 295-297.

Im Heiligtum von Kalapodi, das in der antiken Provinz Phokis/ Mitteigriechenland liegt und sich am Weg von itea am Korinthischen Golf über Delphi zum Eurippischen Golf befindet, sind bei den Grabungen unter der Leitung von Rainer Felsch (1973-1982) zwei sich von Ost nach West erstreckende Tempel aufgedeckt worden.

Kalapodi Neue Erkenntnisse zur Genese der dorischen Architektur

in I. Gerlach & D. Raue (eds) 2013. Sanktuar und Ritual. Heilige Plätze im archäologischen Befund [Menschen-Kulturen-Traditionen. Studien aus den Forschungsclustern des Deutschen Archäologischen Instituts / Band 10, Forschungscluster 4. Heiligtümer: Gestalt und Ritual, Kontinuität und Veränderung], Rahden/Westf, 43-52.

In der Bauforschung geht die Theorienbildung zum Ursprung des griechischen Tempels auf Gottfried Semper (1803-1879) zurück. Auf dessen Ideen aufbauend deutete Wilhelm Dörpfeld (1853-1940) den archäologischen Befund, als er 1884-1985 an Seite Heinrich Schliemanns den ersten mykenischen Palast von Tiryns auf der Peloponnes ausgrub.

Aspekte früher Ritualpraxis anhand des geometrischen Votivspektrums im Heiligtum von Olympia

in I. Gerlach & D. Raue (eds) 2013. Sanktuar und Ritual. Heilige Plätze im archäologischen Befund [Menschen-Kulturen-Traditionen. Studien aus den Forschungsclustern des Deutschen Archäologischen Instituts / Band 10, Forschungscluster 4. Heiligtümer: Gestalt und Ritual, Kontinuität und Veränderung], Rahden/Westf, 355-362.

Kontinuierliche Kultausübung kann in Olympia aufgrund der archäologischen Untersuchungen seit geometrischer Zeit konstatiert werden, wobei das Gros früheisenzeitlicher Funde in das 8. Jh. v. Chr. datiert, einzelne Objekte jedoch schon aus dem 11710. Jh. v. Chr. stammen.

Mahlzeiten in rituellen Kontexten. Basierend auf den Projektdarstellungen von Martin Bentz, Helga Bumke, Ute Effland, Iris Gerlach, Achim Heiden, Ivonne Kaiser, Norbert Nebes, Dietrich Raue und Gabriel Zuchtriegel

in I. Gerlach & D. Raue (eds) 2013.Sanktuar und Ritual. Heilige Plätze im archäologischen Befund [Menschen-Kulturen-Traditionen. Studien aus den Forschungsclustern des Deutschen Archäologischen Instituts / Band 10, Forschungscluster 4. Heiligtümer: Gestalt und Ritual, Kontinuität und Veränderung], Rahden/Westf, 275-290.

Im rituellen Kontext eingenommene Mahlzeiten und Getränke waren ein zentraler Bestandteil der religiösen Praxis antiker Kulturen. Zelebriert wurden solche Kultmähler vor allem im Rahmen von Opferhandlungen, aber ebenso anlässlich von Totenfeiern im Grabkult.

A Horse-Bridle Piece with Carpatho-Danubian Connections from Late Helladic I Mitrou and the Emergence of a Warlike Elite in Greece During the Shaft Grave Period

American Journal of Archaeology 118.4 (October 2014): 529-548.

In this article, a horse-bridle toggle from a final Late Helladic I context in elite Building H at Mitrou is identified on the basis of its form and decoration as an object with close ties to the Carpatho-Danubian zone.

Two Recent Books on Ancient Scripts

American Journal of Archaeology 118.3 (July 2014): 521–525.

Book reviews of: The Shape of Script: How and Why Writing Systems Change & Agency in Ancient Writing

Radiocarbon Data for Aegean Pottery in Egypt: New Evidence from Saqqara (Lepsius) Tomb 16 and its Importance for LM IB/LH IIA

in A.J. Shortland & C. Bronk Ramsey (eds), 2013. Radiocarbon and the Chronologies of Ancient Egypt, Oxford, 110-120.

While radiocarbon dates for dynastic Egypt are generally in accordance with historical estimations based, on textual data, absolute calendar dates for the Aegean early Late Bronze Age are still under discussion. Estimations based on archaeological synchronisms with Egypt are up to 120 years younger than radiocarbon data for the Late Minoan IA and IB periods.